Was für Aktien gibt es?

Laut Aktienrecht obliegt es dem Unternehmen, welche Art von Aktien es herausgibt. Die Unterschiede können unter anderem im Stimmrecht der Aktionäre liegen. Dabei unterscheidet man Stammaktien und Vorzugsaktien.

Wenn Du Stammaktien erwirbst, dann hast Du auch damit das Recht erworben in der Hauptversammlung der Aktionäre mit abzustimmen.

Wenn Du Vorzugsaktien kaufst, dann verzichtest Du auf Dein Stimmrecht und wirst dafür bei den Dividenden bevorzugt berücksichtigt.

Eine andere Unterscheidung wird nach der Übertragbarkeit der Aktien getroffen. Es gibt auf der einen Seite Inhaberaktien. Das ist die allgemein übliche Form bei Akteinkäufen. Diese Wertpapiere enthalten nicht den Namen des Begünstigten, in Deinem Fall wärst Du das, und können leicht auf andere übertragen werden.

Anders ist es bei Namensaktien. Dabei würdest Du als Inhaber im Aktienregister der Gesellschaft eingetragen. Nur so kannst Du Deine Rechte geltend machen. Für den Handel an der Börse, also für den unkomplizierten Kauf und Verkauf von Wertpapieren sind Inhaberaktien vorgesehen. Diese machen auch den größten Teil der Aktien in Deutschland aus. Die Namensaktien dagegen sind nur eingeschränkt verkehrsfähig.

Der Ausdruck Verkehrsfähigkeit umschreibt die Möglichkeit des Handels an der Börse. Namensaktien werden beispielsweise dann ausgegeben, wenn sie nicht voll eingezahlt werden müssen. Für einen Neueinsteiger im Börsengeschäft ist diese Aktienart nicht geeignet.