Noch mehr Gebühren

Limitgebühren verlangt die Bank, wenn Du einen bestimmten Kurs festgelegt hast, bei dem die Aktien ohne weitere Anweisung gekauft oder verkauft werden. Mit den Limits setzt man sogenannte Stopp-Loss-Orders. Das bedeutet beispielsweise, wenn Deine Aktien einen bestimmten Verlust erreichen, werden sie automatisch verkauft, um einen Totalverlust zu vermeiden. Manche Banken verlangen für so ein Limit bis zu fünf Euro an Gebühren.

Ein weiterer Kostenpunkt sind die Zeichnungsgebühren. Die werden dann erhoben, wenn Du Neuemissionen erwirbst. Das sind Aktien, die neu an die Börse kommen und vorher nicht für das Gros der Anleger angeboten wurden.

Bevor Du Dich also für eine Depoteröffnung entscheidest, solltest Du in aller Ruhe Informationen über die anfallenden Gebühren einholen. Es lohnt sich im Allgemeinen, immer zwei oder drei Depots miteinander zu vergleichen. Meist sind die Kosten bei einem Online-Depot geringer. Allerdings musst Du dann auch auf eine persönliche Beratung durch einen entsprechenden Sachverständigen Betreuer verzichten, die Du in einer Filialbank vor Ort bekommen würdest.